Floragard: Fehler bei der Aussaat und Anzucht vermeiden

Aussaat und Anzucht von Pflanzen hört sich für den Hobbygärtner vielleicht einfach an. In der frühen Phase werden jedoch häufig entscheidende Fehler gemacht, die Keimung, Wachstum und spätere Erträge maßgeblich beeinflussen können. Erdenexperte Floragard gibt Tipps für gutes Gelingen bei der Anzucht – etwa im Gewächshaus und Indoor.

Gesundes Wachstum und kräftige Pflanzen erfreuen jeden Hobby-Gärtner – ob im Nutz- oder Ziergarten. Für eine erfolgreiche Gartensaison können sie bereits zu Beginn einiges tun und typische Fehler bei der Aussaat vermeiden.

Aussaattermin beachten
Ein klassischer Anfängerfehler ist der zu frühe Start. Zwar keimen viele Pflanzen schnell, vergeilen jedoch, indem sie lang, dünn und instabil werden, wenn sie nicht genug Licht bekommen. Um dies zu vermeiden, kann man drinnen beispielsweise Pflanzenlampen einsetzen. Für die Aussaat im Freien ist ein geeigneter Zeitraum auf der Samentüte an-gegeben.

Geforderte Saattiefe prüfen
Ein häufiger Fehler ist auch, die falsche Saattiefe zu wählen. Werden Samen zu tief aus-gesät, fehlt ihnen Licht oder Energie zum Durchbrechen der Erdoberfläche. Liegen sie zu flach in der Erde, trocknen sie schnell aus. Außerdem muss beachtet werden, ob es sich um Dunkelkeimer oder Lichtkeimer handelt, welche nur auf der Erde aufliegen sollten.

Der Profitipp von Floragard: Die Saattiefe sollte generell etwa zwei- bis dreimal so tief wie die Samengröße sein. Auf der Tüte mit gekauftem Saatgut wird meist die geforderte Saattiefe angegeben. Denn Licht ist nach der Keimung entscheidend.

Die passende Erde verwenden
Ungeeignete Erde führt oft zu Problemen. Universalerden sind oft zu grob oder zu stark aufgedüngt. Spezielle Anzuchterden, wie etwa die torffreie Bio-Erde Aromatisch! oder Professional Lightmix Anzuchterde von Floragard, sind schonend aufgedüngt, feinstruktu-riert und fördern eine stabile Wurzelbildung. Mit Floragard Vermiculite lässt sich die Aussaat zudem Abdecken, was die Verdunstung verringert und die Eiablage von Trauermücken erschwert.

Staunässe vermeiden
Die Erde sollte gleichmäßig feucht, aber niemals nass sein. Wer es beim Gießen zu gut meint und zu viel wässert, begeht einen weiteren klassischer Fehler bei der Anzucht. Denn Staunässe verhindert, dass die Wurzeln gut mit Sauerstoff versorgt werden und begünstigt Pilzkrankheiten.

Temperatur halten
Keimlinge fühlen sich am wohlsten in der für sie idealen Temperatur. Wenn es zu kalt ist, verzögert sich die Keimung, während zu hohe Temperaturen die Pflanzen schwächen können. Jede Pflanzenart hat einen optimalen Temperaturbereich, der bei der Anzucht beachtet werden sollte.

Vor dem Auspflanzen abhärten
Pflanzen, die direkt aus der warmen Wohnung ins Freiland kommen, erleiden oft einen Schock durch Sonne, Wind und Temperaturschwankungen. Besser ist, ihnen eine Eingewöhnungszeit zu gönnen. Das heißt, sie kommen tagsüber ins Freie und werden abends wieder reingebracht.