Ein Herz für Amateure: TSV Weipoltshausen gewinnt STIGA Sportplatz-Paket im Wert von 11.000 Euro
Riesenfreude beim TSV Weipoltshausen 1920 e.V.: Beim Gewinnspiel des Gartengeräteherstellers STIGA in Zusammenarbeit mit Bayer 04 Leverkusen sicherte sich der hessische Kreisliga-A-Verein ein Produktpaket zur Platzpflege im Wert von rund 11.000 Euro und ein Treffen mit Georg Schmitz, Leiter Greenkeeping von Bayer 04 Leverkusen. Den Gewinn übergaben Marc Gerster (STIGA-Geschäftsführer für Deutschland und die Schweiz) und Stefan Kießling (Ex-Stürmer und Bayer 04-Markenbotschafter).
Rettung für das Ehrenamt
Für den TSV, der seinen Platz seit 2003 komplett selbst pflegt, kommt das Paket genau richtig: Der alte Aufsitzmäher hatte ausgedient und eine Neuanschaffung stand bevor. Das nun gewonnene STIGA-Set umfasst unter anderem zwei hochmoderne A 100v autonome Mähroboter, eine Motorsense (BC 700e), eine Heckenschere, einen Laubbläser sowie einen Hochdruckreiniger (HPS 650 RG). Die beiden Vista Roboter wurden am Tag der Übergabe unkompliziert installiert. „Die Rasenpflege war für unsere ehrenamtlichen Helfer*innen bisher ein enormer Zeitfresser, der oft zu Lasten anderer Aufgaben im Verein ging. Dank STIGA haben wir jetzt wieder mehr Zeit für das Wesentliche: den Sport,“ sagte Daniela Rühl, 1. Vorsitzende des TSV Weipoltshausen.
Profi-Technologie für kleine Vereine: Das STIGA Sportplatzkonzept
Das Beispiel Weipoltshausen macht eine zentrale Herausforderung im Breitensport deutlich: Die Kapazitäten ehrenamtlicher Mitarbeitender sinken, während die Anforderungen an den Spielbetrieb und die Platzqualität konstant bleiben oder gar steigen. „Wir erleben täglich, unter welchem Druck Amateurvereine stehen. Unser STIGA Sportplatzkonzept setzt genau hier an und macht professionelle Technologie für die breite Masse zugänglich“, sagt STIGA-Geschäftsführer Marc Gerster. „Gerade für kleinere Vereine wird Automatisierung ein immer wichtigeres Thema.“
Das STIGA Sportplatzkonzept baut auf einem Baukastenprinzip auf, das an die Platzgröße, den Spielbetrieb und das Budget des Vereins angepasst werden kann. Einstiegslösungen mit zwei Robotern sind bereits für unter 10.000 Euro erhältlich. Das Herzstück der Roboter bildet die neue STIGA Vista-Technologie: Dank einer KI-gesteuerten Onboard-Kamera können die Roboter ihre Umgebung wahrnehmen und Hindernisse sicher umfahren. Das 1
Active Guidance System (AGS) von STIGA analysiert die Qualität des Satellitensignals in Echtzeit und optimiert so die Mähvorgänge auch unter instabilen Bedingungen. Dank der „Antenna-FREE“-Funktion kommt das System ohne Begrenzungskabel oder externe Referenzstationen aus. Das sorgt für maximale Flexibilität auf dem Platz und macht die Roboter über die STIGA.GO App in wenigen Minuten startklar. Deutschlandweit vertrauen bereits 25 Vereine auf dieses System. Neben Profis wie Bayer 04 Leverkusen sind auch Amateurvereine dabei.
Tipps vom Leiter Greenkeeping Bayer 04 Leverkusen
Neben der Technik spielt Fachwissen eine entscheidende Rolle für die Rasenqualität. Georg Schmitz, Leiter Greenkeeping Bayer 04 Leverkusen, der autonome Mähroboter von STIGA für den Profi-Rasen nutzt, teilte während eines Workshops Tipps mit den hessischen Amateuren. Schmitz, dessen Team in den vergangenen vier Jahren dreimal von der DFL mit dem „Pitch of the Year“-Award für den besten Bundesliga-Rasen ausgezeichnet wurde, betonte: „Ein guter Rasen entsteht nicht von allein. Man muss bereit sein, in Pflege, Maschinen und vor allem in Wissen zu investieren.“
Die wichtigsten Tipps von Georg Schmitz für den Vereinsalltag:
- Bedarfsgerecht düngen: Düngung nicht ausschließlich nach Herstellerangaben ausrichten, sondern den Zustand der Pflanze (Wachstum, Dichte, Farbe) genau beobachten.
- Bewusst wässern: Zu häufiges Beregnen hält die Wurzeln flach. Um den Rasen stabil zu machen, müssen die Wurzeln nach unten wachsen und sich das Wasser in der Tiefe suchen.
- Häufiger Schnitt: Der Einsatz von Mährobotern sorgt für eine gleichmäßige Fläche und gibt das feine Schnittgut direkt als Nährstoff an den Boden zurück.
Ein ebener und dichter Rasen ist für Schmitz nicht nur eine optische, sondern auch eine sportliche Frage, denn das Grün beeinflusst Balllauf, Tempo, Grip und Richtungswechsel. „Bei den Spieleigenschaften kann der Rasen durchaus 25 Prozent ausmachen“, so Schmitz. Ob der TSV Weipoltshausen diese 25 Prozent im nächsten Spiel auf den Platz bringt, wird sich zeigen – die Voraussetzungen dafür sind dank der beiden neuen STIGA Mähroboter auf jeden Fall geschaffen.
