Damit es im Beet wieder brummt: Fünf Tipps für hummelfreundliches Gärtnern
Sie sind flauschig, fleißig und unverzichtbar: Hummeln gehören zu den wichtigsten Bestäubern in unseren Gärten. Doch wie Bienen und andere Insekten finden sie immer seltener ausreichend Nahrung. Mit ein paar gezielten Maßnahmen lässt sich der eigene Garten jedoch ganz einfach in ein hummel-freundliches Paradies verwandeln, vom Frühjahr bis in den Herbst hinein.
1. Früh starten, spät aufhören
Hummeln sind echte Frühaufsteher: Viele Arten fliegen bereits ab Februar. Deshalb ist ein durchgängiges Blütenangebot besonders wichtig. Frühblüher wie Krokus, Lungenkraut oder Geißblatt liefern erste Energie, während Herbstblüher wie Fetthenne oder Astern die Saison verlängern. So finden Hummeln über viele Monate hinweg Pollen und Nektar.
2. Offene Blüten bevorzugen
Gefüllte Blüten mögen hübsch aussehen, sind für Hummeln aber meist nutzlos. Besser geeignet sind Pflanzen mit offenen, gut erreichbaren Blüten. Lavendel, Katzenminze, Buschmalve, Männertreu oder Wandelröschen sind wahre Hummelmagneten, sowohl im Beet als auch in Kübeln und Balkonkästen.
3. Vielfalt pflanzen – auch bei Kräutern
Je abwechslungsreicher das Pflanzenangebot, desto besser. Neben klassischen Sommerblumen freuen sich Hummeln besonders über blühende Kräuter wie Salbei, Oregano, Thymian oder Melisse. Hier eignet sich zum Pflanzen beispielsweise die Floragard Bio-Erde Aromatisch!, die durch das enthaltene Vulkangestein Perlite für eine gute Drainage sorgt.
4. Auf die richtige Erde setzen
Damit Pflanzen kräftig wachsen und üppig blühen, benötigen sie eine nährstoffreiche Basis. Speziell für hummelfreundliche Bepflanzungen eignet sich beispielsweise die Florahum Pflanzerde von Floragard, die Pflanzen langfristig mit Nährstoffen versorgt und zugleich eine gute Wasserspeicherung bietet. Eine Qualitätserde ist die Grundlage für starke Pflanzen und damit für ein reichhaltiges Nahrungsangebot für Hummeln.
5. Natürlich Gärtnern und Ruhe zulassen
Chemische Pflanzenschutzmittel haben im hummelfreundlichen Garten nichts verloren. Auch kleine wilde Ecken, offene Bodenstellen oder nicht perfekt aufgeräumte Beete bieten wertvolle Rückzugsorte. Wer der Natur etwas Raum lässt, wird schnell mit munterem Brummen belohnt.
Mit der richtigen Pflanzenauswahl, einer passenden Erde und einem naturnahen Gartenstil können Hobbygärtner einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Hummeln leisten und gleichzeitig einen lebendigen, blühenden und farbenfrohen Garten genießen.
